Förderung - GGK-Kaempchen

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Schulprofil

Das zeichnet uns aus !!!

Förderung besonders begabter Schüler
Das Aachener Modell hat sich die individuelle Begabungsförderung zum Ziel gemacht. Als Aachener Modellschulegewinnt die Begabtenförderung  im Rahmen der individuellen Förderung zunehmend an Bedeutung.
Gerade diese Kinder brauchen ein Wissen, das sie anwendungsorientiert und problemlösend einsetzen und das sie immer wieder an neue Anforderungen anpassen können. Neben  der Informationsvermittlung brauchen diese Schüler systematisch aufgebaute Lernstrategien, mit denen sie ihre Lernkompetenz verbessern und auf Dauer ihre Lernprozesse selber steuern können.
Das mehrdimensionale Begabungsmodell (K. Heller, Hochbegabung im Kindes- und Jugendalter) unterscheidet verschiedene Begabungen: Intellektuelle Fähigkeiten, Kreativität, soziale Kompetenz, musische Begabung, Psychomotorik und praktische Intelligenz, die sich alle auf hohem Niveau entfalten können, wenn - neben weiteren Faktoren - Lehrer auf das Erkenntnisstreben eingehen, dem Schüler „Futter“ geben und eigenständige Wege des Lernens zulassen (z.B. Projektarbeit in und außerhalb des Unterrichts). Ebenso wichtig für die Potenzialentfaltung sind persönliche Eigenschaften wie Willensstärke, um Herausforderungen anzugehen, Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen, um auch Rückschläge als Chance zu nutzen. Voraussetzung für angemessenes Fordern und Fördern besonders begabter Kinder ist eine Begabungsdiagnostik, die von Lehrern durchgeführt werden kann.

Möglichkeiten der Akzeleration (Beschleunigung) bieten durch:
Vorzeitige Einschulung
Teilnahme am Unterricht der höheren Klasse
Überspringen einer Klasse

Möglichkeiten des Enrichment (Anreicherung) umsetzen durch:
Fachbezogene innere Differenzierung in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (vgl. Förderband), selbständiges Arbeiten (vgl. Selbstlernzentrum), (Halbjahresarbeit, Bearbeitung naturwissenschaftlicher Themen, Philosophie, Metakognitionen)

Bei unserem Förderkonzept möchten wir die Ressourcen des Kollegiums für die Begabungsförderung nutzen.
Zur Sensibilisierung und zum Einstieg in das Thema „Förderung besonders begabter Kinder“ wurden bereits Fortbildungen für das gesamte Kollegium und für Vertreter der einzelnen Jahrgangsstufen durchgeführt.
Lehrer, die bereits mit begabten/ hochbegabten Kindern integriert arbeiten oder Lehrkräfte der Partnerschule beraten Kollegen, ermöglichen Hospitationen ihres Unterrichts oder ihrer Arbeits-/Projektgruppen. Beratungsgespräche und Consilien sind dabei mit Eltern und Schulpsychologen, Beratungsstellen und evtl. Ärzten notwendig, um sich über die Einschätzungen des Kindes aus pädagogischer, psychologischer und elterlicher Sicht auszutauschen, um dann miteinander zu einem gemeinsamen Förderansatz zu kommen. Hierbei können ein gemeinsames Verständnis für die besonderen intellektuellen Bedürfnisse begabter/hochbegabter Kinder hergestellt und für die notwendigen unterrichtlichen und durch die Eltern zu initiierenden Fördermaßnahmen vereinbart werden.



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